Dienstag, 22. August, 19:00 Uhr Stadtbibliothek Bautzen, Schloßstraße 10/12, 02625 Bautzen Sommerkrimi in der Stadtbibliothek Bautzen Die Stadtbibliothek Bautzen lädt zum bereits Tradition gewordenen Sommerkrimi ein. Eveline Schulze begibt sich erneut in ihrem Krimi „Die Tote auf den Gleisen“ auf Tätersuche. Im siebenten Band der Reihe mit authentischen Kriminalfällen aus Görlitz und Umgebung rekonstruiert sie minutiös den Tathergang. Eintritt: 3,00 € bzw. 5,00 € Veranstalter: Stadtbibliothek Bautzen Kontakt: Karin Sureck Tel.: 03591-534-813 E-Mail: karin.sureck@bautzen.de

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Foto (c) Matthias Wehnert

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Kultursommer im Klinikum Lesung mit Eveline Schulze & Pathologieführung am 20.7.2017 Klinikum Görlitz lädt erneut zum Kultursommer ein. Den Auftakt macht „Pimienta Blanca“. Das Quartett spielt am 15.6. ab 18 Uhr im Park hinter dem Haus P für Patienten, Mitarbeiter und Angehörige. Görlitz, 13.06.2017. Am 15.6. beginnt der Kultursommer 2017 im Städtischen Klinikum Görlitz. Zum zweiten Mal bietet das Klinikum diese kulturelle Veranstaltungsreihe für Patienten, Besucher, Angehörige und Mitarbeiter an. Das erste Konzert in diesem Jahr gibt die Gruppe Pimienta Blanca ab 18 Uhr im Park von Haus P. Das Quartett entführt sein Publikum aus dem manchmal tristen Alltag und bietet ein mitreißendes Programm mit unterhaltsamen Songs von Latinfunk über brasilianische Rhythmen zu Balladen und Jazzpop. Bis September sind im Rahmen des Kultursommers zwei weitere Konzerte geplant: Am 17. August spielt der „Schraubenyeti“ und am 21. September laden Anne Großhäuser & Marc Winkler zu einem musikalischen Abend ein. Bei gutem Wetter finden die Konzerte im Garten von Haus P statt. Sollte es regnen, werden sie in das Konferenzzentrum des Klinikums über dem Haupteingang verlegt. – Die Lesung von Eveline Schulze findet am 20. Juli im Konferenzzentrum statt (Auf Grund der zu erwartenden Nachfrage nur mit Anmeldung (!) unter 03581-373548). Los geht es immer um 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

 

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Eveline Schulze liest im Wichernhaus Görlitz

http://www.diakonie-goerlitz.de/aktuelles.html

Im Wichernhaus ist immer was los…

Gleich zu Jahresbeginn gab der Chor der Innenstadtgemeinde ein Konzert für unsere Bewohner.

Am Vormittag des 25. Januar feierten wir gemeinsam mit den Kindern vom „Kinderhaus Zum Heiligen Schutzengel“ die Vogelhochzeit.

Am Nachmittag las Eveline Schulze eine ihrer Görlitzer Kriminalgeschichten unseren Bewohnern vor.

Krimi-Stadtführung durch Görlitz

Sächsische Zeitung :

Donnerstag, 20.04.2017

Tatort Altstadt

Eine Krimi-Stadtführung durch Görlitz bieten Karina Thiemann und Gudrun Burkhard ab sofort an. Sie erinnern auch an den berüchtigten Broiler-Eddie.

Von Daniela Pfeiffer

Was in Görlitz nicht alles schon passiert ist. „Wir konnten es selbst kaum glauben“, sagt Stadtführerin Karina Thiemann. Zusammen mit Kollegin Gudrun Burkhard hat sie in Büchern geschmökert, mit Leuten geredet – alles zur kriminellen Vergangenheit von Görlitz. Vergewaltigung, Kindsmord, Totschlag – daraus ist nun eine neue Stadtführung entstanden, die die beiden Frauen ab sofort anbieten. Es geht zu Schauplätzen von Kriminalfällen hauptsächlich der 1960er bis 1980er Jahre. Natürlich wird der Mord an der kleinen Roswitha, den unlängst auch das MDR-Fernsehen in „Spur der Täter“ thematisierte, dazugehören. Die entsprechende Station in der eineinhalbstündigen Führung ist der Nikolaifriedhof. Jenseits der Friedhofsmauer lebte der Mädchenmörder in seinem Haus.

„Dieser Fall ist einer der bekannteren“, sagt Karina Thiemann. „Uns ist bei unseren Gesprächen aber aufgefallen, dass offenbar vieles verschwiegen wurde, erst nach der Wende oder aus den Büchern der Krimiautorin Eveline Schulze bekannt wurde.“

Was Görlitzer noch wissen könnten, ist die Geschichte um Broiler-Eddie. So lautete der Spitzname des Broilerverkäufers Dietmar B. Seine kriminellen Machenschaften verschaffen ihm nun eine Station in der Krimiführung: auf dem Demianiplatz, wo er einst sein Geschäft betrieb. Aber 2003 wurde er am Gardasee unter dem Verdacht, ein Mörder zu sein, festgenommen. Die italienische Polizei glaubte, dass er mehrere Frauen im See versenkt hat. Schon damals war er kein unbeschriebenes Blatt, hatte einen Puff betrieben, auch schon im Gefängnis gesessen. 2005 wurde er in München wegen Mordes an einer Frau, gefährlicher Körperverletzung, sexueller Nötigung und anderen Delikten zu lebenslanger Haft verurteilt. Kurz darauf erhängte sich der 61-Jährige in seiner Zelle.

Karina Thiemann und Gudrun Burkhard sind sich sicher, dass Besucher wie Einheimische solche Geschichten fesseln werden. Zwei Probeführungen seien sehr gut angekommen. Karina Thiemann, die weiterhin auch Filmführungen anbietet, hat festgestellt, dass das Interesse an thematischen Stadtrundgängen immer größer wird. „Das liegt wohl einerseits an den steigenden Übernachtungszahlen, aber auch an den Görlitzern, die selbst immer interessierter werden.“

Krimi-Stadtführungen: 21. April 17 Uhr; 13. Mai 17 Uhr; 2. Juni 19 Uhr; 15. Juli 17 Uhr; 12. August 16 Uhr (sowie auf Nachfrage). Start & Ziel ist der Obermarkt. Tickets gibt es bei der Görlitzinformation und bei ivent.

http://www.sz-online.de/nachrichten/tatort-altstadt-3663344.html

Krimilesung Eveline Schulze: »Die Tote auf den Gleisen« am 15.2.17, 14:30 Uhr öffentlich – Anmeldung unter 03581 404356 erwünscht – Demokratischer Frauenbund e.V / Frauenverein Görlitz Kunnerwitzer Str. 16, 02826 Görlitz

Am Morgen findet ein Streckenläufer der Reichsbahn eine Frau tot auf den Gleisen. Trotz winterlicher Temperaturen trägt sie
weder Mantel noch Jacke. Die Kriminalpolizei ermittelt, dass es sich um die 20-jährige Ruth F. handelt, Studentin an der
Arbeiter- und Bauernfakultät in Görlitz. Man geht von einem Selbstmord aus … Das ist die Ausgangssituation für die
Titelgeschichte des siebten Bandes mit authentischen Kriminalfällen aus Görlitz und Umgebung von Eveline Schulze. Die Autorin
begibt sich erneut auf Tätersuche. Aus Unterlagen und Zeugenberichten rekonstruiert sie minutiös den Hergang.

Erneut hat Eveline Schulze Akten gewälzt, Zeitzeugen befragt, Zusammenhänge hergestellt. In drei spannenden Episoden erzählt die
Autorin aus der Neißestadt authentische Kriminalfälle. Einer davon scheint noch ungelöst, da sich im Laufe der Recherchen viele
Ungereimtheiten ergeben haben.

Es ist das Jahr 1954. Ruth Fende stammt aus Spitzkunnersdorf. Die junge Frau, Halbschwester eines ortsbekannten Bäckermeisters,
lernt dort Weberin. Sie ist jedoch so gut in der Schule, dass sie auf die so genannte Arbeiter- und Bauernfakultät (ABF) nach
Görlitz geschickt wird, wo sie sich für ein späteres Studium fit machen soll. In der Neißestadt wohnt sie zur Untermiete. Knapp
zwei Monate nach Beginn des Schuljahres ist sie tot. Anfang November aufgefunden an den Bahnschienen auf der Brücke
Reichenbacher Straße, genau am Kilometerpunkt 1,3.

Die Todesumstände jedoch, findet Eveline Schulze heraus, sind widersprüchlich. Auf der Sterbeurkunde, die die
Kriminalbuchautorin selbst in den Händen hält, steht als Todesursache: überfahren, überrollt, nach Volkspolizeiangaben Suizid.
Doch die zuvor angeordnete Verwaltungssektion hatte ergeben, dass die Leiche weitgehend intakt war. Keine Spur von abgetrennten
Gliedmaßen, wie man es beim Überfahren durch einen Zug vermuten könnte.

Eveline Schulze macht sich auf die Spur, denn der Fall ist für sie noch ungelöst. Entscheidend ist für sie die Frage: Wie ist
Ruth Fende tatsächlich zu Tode gekommen? Mit etwas Glück macht sie die Familie ausfindig, bei der die Spitzkunnersdorferin in
Görlitz zur Untermiete wohnte. Waltraud, die Enkelin der damaligen Vermieterin, gibt ihr wertvolle Hinweise, denn sie hat mit
Ruth in einem Zimmer gelebt. Angeblich, so die Angaben der Polizei 1954, soll die junge Frau an Tuberkulose, einer unheilbaren
Krankheit, gelitten haben. Deshalb habe sie sich das Leben genommen. Doch in Spitzkunnersdorf weiß niemand etwas davon, auch
wenn im Sektionsbefund ein angeblich massiver TBC-Befund vermerkt ist.

Fest steht aber auch, dass Ruth Fende mit gebrochenem Zungenbein an den Gleisen liegen blieb – eine Verletzung, die man beim
Erwürgen zugefügt bekommt. Es könnte also auch sein, dass die Schülerin erst getötet und dann auf der Bahnbrücke an der
Reichenbacher Straße abgelegt wurde.

Eveline Schulze ist hin und her gerissen. Denn um die offizielle Todesursache anzuerkennen, gibt es zu viele Unstimmigkeiten.
Sie hofft deshalb, weitere Zeitzeugen zu finden – vielleicht aus der ABF-Klasse, in der Ruth Fende 1954 ein paar Wochen lang die
Schulbank drückte. Oder aus dem Wohn-, Freundes- und Schulumfeld der verstorbenen Frau. Gelingt das, soll die Aufarbeitung
weiter gehen.

Eveline Schulze, geboren 1950, studierte Journalistik. In den 80er Jahren war sie bei der Kriminalpolizei Görlitz tätig. Sie
legte mit »Mordakte Angelika M.« (2007), »Kindsmord« (2009), »Liebesmord« (2010), »Mord in der Backstube« (2012), »Kindsleiche
im Ofen« (2013) und »Vaters Pistole« (2015) bereits sechs erfolgreiche Sammlungen authentischer Kriminalfälle vor.

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Görlitzer Krimiautorin stellt ihr neues Buch vor SZ – 8.2.2017

Görlitzer Krimiautorin stellt ihr neues Buch vor

Görlitz. Die Görlitzer Autorin Eveline Schulze liest am 15. Februar, 14.30 Uhr, in den Räumen des Demokratischen Frauenbundes auf der Kunnerwitzer Straße 16 aus ihrem neuen Kriminalroman „Die Tote auf den Gleisen. Authentische Kriminalfälle“.

Die Geschichte führt zurück ins Jahr 1954. Eines Morgens findet ein Streckenläufer der Reichsbahn eine Frau tot auf den Gleisen. Trotz winterlicher Temperaturen trägt sie weder Mantel noch Jacke. Die Kriminalpolizei ermittelt, dass es sich um die 20-jährige Studentin Ruth F. handelt. Man geht von einem Selbstmord aus… Das ist die Ausgangssituation für die Titelgeschichte des siebten Bandes von Schulze. Die Autorin begibt sich erneut auf Tätersuche. Aus Unterlagen und Zeugenberichten rekonstruiert sie minutiös den Hergang. Die Todesumstände jedoch sind widersprüchlich. Auf der Sterbeurkunde steht als Todesursache: überfahren, überrollt, nach Volkspolizeiangaben Suizid. Doch es gibt keine Spur von abgetrennten Gliedmaßen, wie man es beim Überfahren durch einen Zug vermuten könnte. (SZ)

http://www.sz-online.de/nachrichten/goerlitzer-krimiautorin-stellt-ihr-neues-buch-vor-3608003.html