Krimilesung Eveline Schulze unter Mitwirkung Oberstaatsanwalt Sebastian Matthieu und Chefarzt (Pathologie) Dr. med. Norbert Grunow: »Die Tote auf den Gleisen« am 27.10.16, in der Pathologie (Haus F)- Städtisches Klinikum Inkl. Führung durch die Pathologie. phot.: M.Wehnert

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Krimilesung Eveline Schulze: »Die Tote auf den Gleisen« am 27.10.16, 17:00 Uhr in der Pathologie (Haus F)- Städtisches Klinikum – Inkl. Führung durch die Pathologie – Anmeldung unter: Tel.: 03581 / 37 35 48 oder presse@klinikum-goerlitz.de

Krimilesung
Eveline Schulze: »Die Tote auf den Gleisen«
am 27.10.16, 17:00 Uhr
in der Pathologie (Haus F)- Städtisches Klinikum
Inkl. Führung durch die Pathologie
Anmeldung unter: Tel.: 03581 / 37 35 48 oder
presse@klinikum-goerlitz.de

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Eveline Schulze
Die Tote auf den Gleisen
Authentische Kriminalfälle

Am Morgen findet ein Streckenläufer der Reichsbahn eine Frau tot auf den Gleisen. Trotz winterlicher Temperaturen trägt sie
weder Mantel noch Jacke. Die Kriminalpolizei ermittelt, dass es sich um die 20-jährige Ruth F. handelt, Studentin an der
Arbeiter- und Bauernfakultät in Görlitz. Man geht von einem Selbstmord aus … Das ist die Ausgangssituation für die
Titelgeschichte des siebten Bandes mit authentischen Kriminalfällen aus Görlitz und Umgebung von Eveline Schulze. Die Autorin
begibt sich erneut auf Tätersuche. Aus Unterlagen und Zeugenberichten rekonstruiert sie minutiös den Hergang.

Erneut hat Eveline Schulze Akten gewälzt, Zeitzeugen befragt, Zusammenhänge hergestellt. In drei spannenden Episoden erzählt die
Autorin aus der Neißestadt authentische Kriminalfälle. Einer davon scheint noch ungelöst, da sich im Laufe der Recherchen viele
Ungereimtheiten ergeben haben.

Es ist das Jahr 1954. Ruth Fende stammt aus Spitzkunnersdorf. Die junge Frau, Halbschwester eines ortsbekannten Bäckermeisters,
lernt dort Weberin. Sie ist jedoch so gut in der Schule, dass sie auf die so genannte Arbeiter- und Bauernfakultät (ABF) nach
Görlitz geschickt wird, wo sie sich für ein späteres Studium fit machen soll. In der Neißestadt wohnt sie zur Untermiete. Knapp
zwei Monate nach Beginn des Schuljahres ist sie tot. Anfang November aufgefunden an den Bahnschienen auf der Brücke
Reichenbacher Straße, genau am Kilometerpunkt 1,3.

Die Todesumstände jedoch, findet Eveline Schulze heraus, sind widersprüchlich. Auf der Sterbeurkunde, die die
Kriminalbuchautorin selbst in den Händen hält, steht als Todesursache: überfahren, überrollt, nach Volkspolizeiangaben Suizid.
Doch die zuvor angeordnete Verwaltungssektion hatte ergeben, dass die Leiche weitgehend intakt war. Keine Spur von abgetrennten
Gliedmaßen, wie man es beim Überfahren durch einen Zug vermuten könnte.

Eveline Schulze macht sich auf die Spur, denn der Fall ist für sie noch ungelöst. Entscheidend ist für sie die Frage: Wie ist
Ruth Fende tatsächlich zu Tode gekommen? Mit etwas Glück macht sie die Familie ausfindig, bei der die Spitzkunnersdorferin in
Görlitz zur Untermiete wohnte. Waltraud, die Enkelin der damaligen Vermieterin, gibt ihr wertvolle Hinweise, denn sie hat mit
Ruth in einem Zimmer gelebt. Angeblich, so die Angaben der Polizei 1954, soll die junge Frau an Tuberkulose, einer unheilbaren
Krankheit, gelitten haben. Deshalb habe sie sich das Leben genommen. Doch in Spitzkunnersdorf weiß niemand etwas davon, auch
wenn im Sektionsbefund ein angeblich massiver TBC-Befund vermerkt ist.

Fest steht aber auch, dass Ruth Fende mit gebrochenem Zungenbein an den Gleisen liegen blieb – eine Verletzung, die man beim
Erwürgen zugefügt bekommt. Es könnte also auch sein, dass die Schülerin erst getötet und dann auf der Bahnbrücke an der
Reichenbacher Straße abgelegt wurde.

Eveline Schulze ist hin und her gerissen. Denn um die offizielle Todesursache anzuerkennen, gibt es zu viele Unstimmigkeiten.
Sie hofft deshalb, weitere Zeitzeugen zu finden – vielleicht aus der ABF-Klasse, in der Ruth Fende 1954 ein paar Wochen lang die
Schulbank drückte. Oder aus dem Wohn-, Freundes- und Schulumfeld der verstorbenen Frau. Gelingt das, soll die Aufarbeitung
weiter gehen.

Bitte nur mit Voranmeldung!

Eveline Schulze, geboren 1950, studierte Journalistik. In den 80er Jahren war sie bei der Kriminalpolizei Görlitz tätig. Sie
legte mit »Mordakte Angelika M.« (2007), »Kindsmord« (2009), »Liebesmord« (2010), »Mord in der Backstube« (2012), »Kindsleiche
im Ofen« (2013) und »Vaters Pistole« (2015) bereits sechs erfolgreiche Sammlungen authentischer Kriminalfälle vor.

Kontakt über:

Matthias Wehnert
Salomonstrasse 3
02826 Görlitz
Deutschland
mobil..: 01624390767
https://goerlitzkrimi.wordpress.com/
https://europastadtnews.wordpress.com/

Buchlesung der Kriminalbuchautorin Eveline Schulze am Mittwoch , 28.September 2016 um 18 Uhr in Görlitz im Sanitätshaus Rosenkranz Wilhelmsplatz 14

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Buchlesung der Kriminalbuchautorin Eveline Schulze
am Mittwoch , 28.September 2016 um 18 Uhr
in Görlitz im Sanitätshaus Rosenkranz Wilhelmsplatz 14
Eveline Schulze liest aus ihrem fünften Buch
Kindsleiche im Ofen
Authentische Kriminalfälle
aus der DDR
192 S. , brosch. , mit Abbildungen
12,99 €
ISBN 978-3-360-02169-4
den Krimi : „Die Schlinge“
Ein Beziehungsdrama mit sozialem Hintergrund
ist das Grundthema des
Kriminalfalles aus Görlitz, den die ehemalige
Mitarbeiterin der Kriminalpolizei in
ihrem  fünften Band erzählt.
Das Verbrechen trug sich tatsächlich
zu, Eveline Schulze rekonstruiert es aus
den Unterlagen und lotet die Motive der
Täter psychologisch aus. Da erdrosselt
ein Tierpfleger seine Freundin, die er
liebt, mit einem Klingeldraht. Aber noch
mehr liebt er seine Mutter, die etwas
gegen seine Beziehung und Angst vorm
Alleinsein hat. Ein Psychodrama, das vor
Gericht und schließlich in der Psychiatrie
endet.
Der Fall trug sich  in Görlitz/
Sachsen, zur Zeit der  DDR,
zu. Er offenbart Einsichten, die zeitlos
und gesellschaftsunabhängig sind.
Eveline Schulze, geboren 1950, studierte Journalistik. In den 80er Jahren war sie bei der Kriminalpolizei Görlitz tätig. Sie legte mit »Mordakte Angelika M.« (2007), »Kindsmord« (2009), »Liebesmord« (2010), »Mord in der Backstube« (2012), »Kindsleiche im Ofen« (2013), »Vaters Pistole« (2015) und »Die Tote auf den Gleisen« (2016) bereits sieben erfolgreiche Sammlungen authentischer Kriminalfälle vor.
Matthias Wehnert
Salomonstrasse 3
02826 Görlitz
Deutschland
mobil..: 01624390767

Brillenreißer, Rambo und die Tote vom Gleis

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Eveline Schulze in Görlitz. In diesem Milieu spielt eine Geschichte ihres neuen Buches, das am Donnerstag, 15. September, 19.30 Uhr, in der Thalia-Buchhandlung vorgestellt wird. „Die Tote auf den Gleisen“ ist ein authentischer Kriminalfall. | Foto: fum

Görlitz. Erneut hat Eveline Schulze Akten gewälzt, Zeitzeugen befragt, Zusammenhänge hergestellt. In drei spannenden Episoden erzählt die Autorin aus der Neißestadt authentische Kriminalfälle. Einer davon scheint noch ungelöst, da sich im Laufe der Recherchen viele Ungereimtheiten ergeben haben.

Es ist das Jahr 1954. Ruth Fende stammt aus Spitzkunnersdorf. Die junge Frau, Halbschwester eines ortsbekannten Bäckermeisters, lernt dort Weberin. Sie ist jedoch so gut in der Schule, dass sie auf die so genannte Arbeiter- und Bauernfakultät (ABF) nach Görlitz geschickt wird, wo sie sich für ein späteres Studium fit machen soll. In der Neißestadt wohnt sie zur Untermiete. Knapp zwei Monate nach Beginn des Schuljahres ist sie tot. Anfang November aufgefunden an den Bahnschienen auf der Brücke Reichenbacher Straße, genau am Kilometerpunkt 1,3.

Die Todesumstände jedoch, findet Eveline Schulze heraus, sind widersprüchlich. Auf der Sterbeurkunde, die die Kriminalbuchautorin selbst in den Händen hält, steht als Todesursache: überfahren, überrollt, nach Volkspolizeiangaben Suizid. Doch die zuvor angeordnete Verwaltungssektion hatte ergeben, dass die Leiche weitgehend intakt war. Keine Spur von abgetrennten Gliedmaßen, wie man es beim Überfahren durch einen Zug vermuten könnte.

Eveline Schulze macht sich auf die Spur, denn der Fall ist für sie noch ungelöst. Entscheidend ist für sie die Frage: Wie ist Ruth Fende tatsächlich zu Tode gekommen? Mit etwas Glück macht sie die Familie ausfindig, bei der die Spitzkunnersdorferin in Görlitz zur Untermiete wohnte. Waltraud, die Enkelin der damaligen Vermieterin, gibt ihr wertvolle Hinweise, denn sie hat mit Ruth in einem Zimmer gelebt. Angeblich, so die Angaben der Polizei 1954, soll die junge Frau an Tuberkulose, einer unheilbaren Krankheit, gelitten haben. Deshalb habe sie sich das Leben genommen. Doch in Spitzkunnersdorf weiß niemand etwas davon, auch wenn im Sektionsbefund ein angeblich massiver TBC-Befund vermerkt ist.

Fest steht aber auch, dass Ruth Fende mit gebrochenem Zungenbein an den Gleisen liegen blieb – eine Verletzung, die man beim Erwürgen zugefügt bekommt. Es könnte also auch sein, dass die Schülerin erst getötet und dann auf der Bahnbrücke an der Reichenbacher Straße abgelegt wurde.

Eveline Schulze ist hin und her gerissen. Denn um die offizielle Todesursache anzuerkennen, gibt es zu viele Unstimmigkeiten. Sie hofft deshalb, weitere Zeitzeugen zu finden – vielleicht aus der ABF-Klasse, in der Ruth Fende 1954 ein paar Wochen lang die Schulbank drückte. Oder aus dem Wohn-, Freundes- und Schulumfeld der verstorbenen Frau. Gelingt das, soll die Aufarbeitung weiter gehen.„Der Brillenreißer“ beruht auf Tatsachen aus dem Ende der 1960er Jahre. Görlitz ist beunruhigt über die Häufung von Überfällen junger Frauen. Ein Unbekannter lauert ihnen auf und vergewaltigt sie. Immer an bestimmten Tagen, immer in einem bestimmten Teil der Altstadt – zwei entscheidende Fakten für die Ermittler, die daraufhin einen weiblichen Lockvogel einsetzen. Und tatsächlich: der Vergewaltiger wird überführt. Es ist ein psychisch labiler Mann aus Löbau, der an zwei Tagen in der Woche zur Behandlung nach Görlitz fährt. Wenn er hier ist, reagiert er seinen Drang ab, Frauen mit Brille nachzustellen. In seiner Jugend hatte er mit ansehen müssen, wie sein Vater oft über seine Mutter herfiel und sie sexuell nötigte, ihr zuvor aber die Brille von der Nase riss. Für ihn der innere Anstoß, es seinem Vater gleich zu tun. Nach seiner Verurteilung landet der Mann in einer geschlossenen Anstalt der Psychiatrie.Nicht minder spannend ist der Fall aus dem Jahr 1991. Eines Tages wurde die Polizei darüber verständigt, dass eine Ende 20-Jährige in einer Rauschwalder Wohnung tot in der Badewanne lag. Ein Stromschlag, meinte der entsetzte Anrufer. Seine Frau habe sich geföhnt und nicht aufgepasst. Doch was sich den Kriminalisten nach ihrem Erscheinen bietet, ist ein gänzlich anderes Bild. Die Polizei findet Einstichstellen und das Tatwerkzeug – ein Messer, wie es Rambo in dem gleichnamigen US-Film benutzt hat.Der Täter, ihr Mann, ist ein mehrfach wegen Diebstahl und Körperverletzung vorbestrafter Görlitzer. Als er aus seiner letzten Haftstrafe entlassen wird, bekommt er eine Arbeit als Heizer zugewiesen. Beim Tanz lernt er seine spätere Freundin kennen. Er bessert sich und sie ziehen zusammen. Schon seit Längerem ist er von der Figur des Rambo fasziniert. Nach der Wende besorgt er sich die Filme, von seiner Freundin bekommt er ein so genanntes Rambo-Messer geschenkt.

Das Drama passiert am Himmelfahrtstag. Nach einer Sauftour durch die Stadt lässt er sich nicht besänftigen. Meint, er habe hier das Sagen. Im Vollrausch, aber auch im Affekt, ersticht er die junge Frau, legt sie danach in die Badewanne und tischt der Polizei eine falsche Geschichte auf. Seine Strafe lautet vier Jahre Gefängnis. Als er frei kommt, verkraftet er seine Einsamkeit nicht. Er will nicht wahr haben, dass er sich selbst jenen Menschen genommen hat, der ihm Halt gab und ihm das Liebste war. In einer Kurzschlussreaktion nimmt er sich das Leben.

http://www.alles-lausitz.de/brillenreisser-rambo-und-die-tote-vom-gleis.html

 

Veranstaltung – Donnerstag, 15. September 2016 Die Tote auf den Gleisen – Authentische Kriminalfälle aus Görlitz Buchpremiere mit Eveline Schulze und Oberstaatsanwalt Sebastian Matthieu-

Donnerstag, 15. September 2016

Die Tote auf den Gleisen – Authentische Kriminalfälle aus Görlitz

Buchpremiere mit Eveline Schulze und Oberstaatsanwalt Sebastian Matthieu

 

Thalia Buchhandlung Görlitz
Berliner Str. 58/59
02826 Görlitz

www.thalia.de

Uhrzeit: 19.30 Uhr

Drei Fälle, drei Täter? Den Totschläger von 1991 nahm man am Tatort fest, der Vergewaltiger in den 60er Jahren wurde auch ermittelt. Nur im Todesfall von 1954 blieb ein möglicher Gewaltverbrecher unentdeckt. Bei ihren Recherchen stößt die Autorin in den Akten auf einen Selbstmord, der vermutlich keiner war. Einiges deutet darauf hin, dass die Ermittler zu rasch die Akten schlossen. Warum? Müssen sie nach über sechs Jahrzehnten wieder geöffnet werden? Denn bekanntlich verjährt Mord in Deutschland nicht. Evelin Schulze betritt in ihrem siebten Buch kriminalistisches Neuland.

 

Bitte nur mit Voranmeldung!

 

Eveline Schulze, geboren 1950, studierte Journalistik. In den 80er Jahren war sie bei der Kriminalpolizei Görlitz tätig. Sie legte mit »Mordakte Angelika M.« (2007), »Kindsmord« (2009), »Liebesmord« (2010), »Mord in der Backstube« (2012), »Kindsleiche im Ofen« (2013) und »Vaters Pistole« (2015) bereits sechs erfolgreiche Sammlungen authentischer Kriminalfälle vor.

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